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Koninklijke Vezet vertraut auf Etikettierlösungen von MULTIVAC

Frische Lebensmittel sowie Qualität, Convenience und Nachhaltigkeit nehmen im Alltag der Verbraucher einen immer höheren Stellenwert ein. Koninklijke Vezet hat sich zu einem Obst- und Gemüsespezialisten etabliert, der all diesen Anforderungen gerecht wird. Darüber hinaus müssen Unternehmen, die in dem wachsenden, jedoch äußerst anspruchsvollen Frischmarkt bestehen möchten, kurze Lieferzeiten mit der richtigen Verpackung gewährleisten. Auch die Etikettierung stellt einen wichtigen Teil des Verpackungsprozesses dar: Denn Etiketten wirken sich nicht nur auf das Erscheinungsbild von Packungen aus, sie enthalten auch wichtige Informationen im Hinblick auf den Verbraucherschutz.

Vor mehr als hundert Jahren nahm das Unternehmen  Koninklijke Vezet, das heute als „Vezet“ bekannt ist, seine Geschäftstätigkeit unter dem Namen „Verenigde Zuurkoolfabrieken“ auf. Inzwischen ist das Unternehmen mit 1.400 Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber in Nordholland. Sein Portfolio umfasst Salate, Obst und Gemüse sowie Fertiggerichte, z. B. küchenfertige Pfannengerichte und gekühlte Pizzen.

Fertigungsleiter Wobbe Feenstra erzählt, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Obst- und Gemüseverarbeiter aus Warmenhuizen (Provinz Nordholland) und ­MULTIVAC zustande kam. Er ist seit nunmehr 25 Jahren in der Lebensmittelindustrie und seit sechs Jahren für Koninklijke Vezet tätig. Seinen Arbeitgeber beschreibt er als „echtes Familienunternehmen“. Wobbe Feenstra ist für die Leitung des Geschäftsbereiches „Fertiggerichte“ verantwortlich, das 320 Mitarbeiter umfasst und küchenfertige Salate, Salatmischungen, Lunch-Salate sowie Pizzen produziert. In Kooperation mit seinem Kunden, dem Unternehmen Albert Heijn, das auch zur Koninklijke (d. h. königlichen) Ahold-Gruppe gehört, hat Koninklijke Vezet die Entwicklung des niederländischen Marktes für frische Fertiggerichte entscheidend vorangebracht. „Gemeinsam kreieren wir neue Produkte und Konzepte. Mit unseren Frischeprodukten können sich die Supermärkte vom Wettbewerb abheben. Der Markt wächst kontinuierlich, doch wir wachsen schneller.“ 

Die exklusive Zusammenarbeit mit Albert Heijn nahm im Jahr 1973 ihren Anfang, und seither sind sowohl das Produktsortiment als auch die Produktionsmenge rasant gewachsen. Zu den bekanntesten Produkten, die auf dem Markt eingeführt wurden, zählen küchenfertige Pfannengerichte, Salate, die als Hauptgericht verzehrt werden können, Obstsalate, gekühlte Pizzen sowie die Allerhande-Kochboxen.

Rasantes Wachstum

Das schnelle Wachstum hat das Unternehmen jedoch auch vor einige Herausforderungen gestellt. „Unser zentrales Anliegen bestand darin, mit dem Wachstum Schritt zu halten. In unserem Geschäftsbereich ist ein durchgängiger Produktfluss von wesentlicher Bedeutung. Direkt nach der Ernte müssen die Erzeugnisse gereinigt, geschnitten und verpackt werden. Die Produkte müssen möglichst schnell und frisch zum Supermarktkunden gelangen. Die Verarbeitung des Produktes hat wesentliche Auswirkungen auf seine Haltbarkeit und muss daher unverzüglich nach der Ernte erfolgen. Aufgrund dieser Kombination aus Wachstum und Tempo waren wir immer sehr erfreut, wenn wir eine zusätzliche Produktionslinie inklusive einer Etikettierlösung erhielten, da wir so die Verarbeitung der größeren Produktvolumina bewältigen konnten. Andererseits hatte dies auch zur Folge, dass wir mit Maschinen von unterschiedlichen Herstellern, d. h. mit unterschiedlichen Technologien und verschiedenen Ersatzteilen, arbeiten mussten. Daher entschieden wir uns dafür, unsere Etikettiersysteme von einem einzigen Lieferanten zu beziehen. Es sollte ein Lieferant sein, mit dem wir eine langfristige Zusammenarbeit aufbauen konnten.“ Die Wahl musste zwischen zwei anderen Lieferanten und ­MULTIVAC getroffen werden.

Wobbe Feenstra beschreibt, weshalb im Auswahlprozess die Entscheidung für MULTIVAC fiel. „Zunächst nahmen wir alle technischen Aspekte unter die Lupe. Der Preis spielte eine geringere Rolle. Und in Bezug auf die Technologien müssen wir anmerken, dass wir sehr beeindruckt vom ­MULTIVAC Angebot waren – von der Bauweise der Maschinen, der hygienischen Konstruktion und davon, dass sie derart robust sind, dass ihnen selbst die feuchten Bedingungen unserer Produktionsstätte nichts anhaben können. Dies ist sehr wichtig im Hinblick auf die Zuverlässigkeit unseres Produktionsprozesses. Natürlich spielten auch Emotionen, die bereits bestehende Beziehung sowie der Goodwill-Faktor in die Entscheidung hinein. Mittlerweise verfügt der von Wobbe Feenstra geleitete Geschäftsbereich über sieben ­MULTIVAC Maschinen, drei weitere Maschinen wurden in der Abteilung für Obst- und Gemüseverarbeitung installiert. Auch in der schwedischen Niederlassung von Koninklijke Vezet sollten nun Maschinen von ­MULTIVAC eingesetzt werden. „Die Zusammenarbeit mit ­MULTIVAC war eine gemeinsame Entscheidung des Geschäftsbereiches ,Fertiggerichte’ und der Geschäftsführung. Wir konnten mit unserer Entscheidung auch andere Geschäftsbereiche überzeugen. Daher wurden die Etikettierer von ­MULTIVAC als Standard für die Geschäftsbereiche ,Koch-Convenience’ und ,Obstverarbeitung’ gesetzt.“

Nachhaltigkeit beim Verpacken

Wobbe Feenstra erwartet für das Unternehmen künftig einen verstärkten Einsatz von Etikettierlösungen. „Der Trend zum Verpacken mit Schlauchbeutelmaschinen scheint der Vergangenheit anzugehören. Heutzutage verwenden Kunden immer häufiger sehr dünne Siegelfolie in Kombination mit einem Etikett. Dies ist die wirtschaftlichere und nachhaltigere Lösung. Einen weiteren Aspekt stellt die größere Flexibilität dar. Unsere Maschinen bieten sämtliche Optionen für verschiedene Etikettentypen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, ein weiteres Etikett hinzuzufügen, z. B. ein Aktionsetikett.“

Selbst mit einer neuen „Flotte“ von Etikettiermaschinen bleibt es weiterhin eine Herausforderung, den Leistungsanforderungen gerecht zu werden, die mit tagesfrischen Produkten einhergehen. „Ganz gleich, was geschieht: Der Supermarkt öffnet um 8 Uhr morgens, und bis dahin müssen die Frischeprodukte im Regal liegen. Aus diesem Grund arbeiten ­MULTIVAC und Koninklijke Vezet eng zusammen, um eine optimale Verfügbarkeit der Maschinen zu erzielen“, erläutert Hans Schalkwijk, Account Manager bei ­MULTIVAC. „Wir stehen beratend zur Seite und empfehlen, welche Verschleiß- und Ersatzteile stets vorrätig sein sollten. Dies verdeutlicht auch die Vorteile der Zusammenarbeit mit nur einem Lieferanten: Wenn man zehn gleiche Etikettiersysteme im Einsatz hat, wirkt sich das auch positiv auf die Ersatzteilbevorratung aus. In unserem Webshop können die Mitarbeiter von Koninklijke Vezet Ersatzteile für ihre Maschinen bestellen. Ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit sind die Schulungen, die wir organisieren.“ All unsere Bemühungen sind darauf ausgerichtet, dass alles schon heute bereitsteht. Oder, wie Wobbe Feenstra sagt: „Morgen ist keine Option.“ Und Hans Schalkwijk kann dies nur bestätigen: „Nicht in unserer Branche.“

24.09.2018


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